Stallbau - es hat begonnen!

Seit dem 19.03.2018 rollen die Baumaschinen und wir haben mit der Firma Hainmüller mit dem Erdbau begonnen. Den ursprünglichen Baubeginn konnten wir aufgrund der regenreichen Herbst- und Wintertage in 2017 nicht einhalten und auch jetzt werden die Erdarbeiten immer wieder von starken Regenschauern unterbrochen.

 

Wir dokumentieren in regelmäßigen Abständen den Baufortschritt mit Bild- und Videoaufnahmen, die wir auf unserem Youtube-Kanal "Kampagne Stallbau" und selbstverständlich auch hier veröffentlichen. Mit einem kostenlosen Abonnement bekommen Sie die neuesten Videos immer sofort angezeigt.

19.03.2018 Mutterboden abtragen

Bevor mit der Modellierung des Geländes angefangen werden kann, muss der nicht tragfähige Mutterboden abgeschoben werden. Dazu nutzt die Firma Hainmüller eine CAT D6N LGP Planierraupe.

Der Mutterboden war trotz der Hanglage wesentlich tiefer als angenommen. Statt 20 – 30 cm waren es im Durchschnitt etwa 60 cm. Zudem hat sich am 2. Tag der Winter wieder zurückgemeldet. Die Planierraupe (CAT D6N) hat sich trotz alle dem durchgekämpft und die Firma Hainmüller konnte das Abschieben des Mutterbodens innerhalb der 2 Tage erledigen.

24.03.2018 Drainage verlegen

Das schlechte Wetter meldet sich immer wieder zurück und ein Arbeiten ist bei den nassen Verhältnissen nicht möglich. Um das Wasser vom Hang von der Baustelle abzuhalten, haben wir eine knapp 250 m lange Drainage verlegt, und die Gräben ausgebaggert, damit sie die Wassermassen aufnehmen und ableiten können. 

26.03.2018 Mutterboden wegfahren und zwischenlagern

Da der Mutterboden nicht über die gesamte Länge von der Planierraupe weggeschoben werden kann, wird ein Großteil des Mutterbodens mittels Bagger (Volvo EC300E) auf Hänger geladen und dann an den Rändern der Baustelle zwischengelagert. Firma Hainmüller erhält dabei Unterstützung von dem Lohnunternehmen Schenk, die mit 2 Traktoren (Claas Arion 640 und John Deere 7630) dabei sind.

10.04.2018: Beginn der Geländemodellierung

Nachdem der Mutterboden beiseitegeschafft wurde, fängt die Geländemodellierung an. Dazu werden aus dem Hang Erdschichten abgetragen und unten wieder aufgefüllt. Zur besseren Stabilisierung wird dabei ein Kalk-Zement-Gemisch eingesetzt, was mit dem Bagger (Volvo EC300E) durchmischt, mit dem Bulldozer (CAT D6N) verteilt und schließlich mit dem Walzenzug (Bomag BW 211 D) verdichtet wird.

12.04.2018: Geländemodellierung schreitet voran

Immer tiefer gräbt sich der Bagger (Volvo EC300E) ist den Berg und das abgetragene Material wird Schicht für Schicht am unteren Ende des Plateaus aufgefüllt und verdichtet. Wieder dabei ist das Lohnunternehmen Schenk mit seinem John Deere 7830, der mit seinem Fliegl Kipper Runde um Runde fährt. Abwechselnd kommen der Bulldozer (CAT D6N) und der Walzenzug (Bomag BW 211 D) zum Einsatz. 

16.04.2018: Mit dem Hydraulikhammer gegen den Felsen

Durch die unterste Schicht, die noch abgetragen werden muss, zieht sich ein massiver Fels, der auch nicht mit dem Bagger (Volvo EC300E) mittels Haken aufgebrochen werden kann. Deshalb kommt der zweite Bagger (Hitachi ZX 210 LC) zum Einsatz, der mit einem montierten Hydraulikhammer den Felsen wegmeißelt. Die Felsbrocken werden dann mit Erde gemischt und in das Plateau eingearbeitet. Neben der Firma Hainmüller ist wieder das Lohnunternehmen Schenk mit dabei.

23.04.2018: Das Plateau nimmt Form an

Nach fast einem Monat Erdbauarbeiten nimmt das Plateau allmählich seine endgültige Form an. Es wird noch auf das Niveau aufgebaut, auf dass dann die Güllekeller gesetzt werden. Danach müssen noch die beiden Zufahrten modelliert werden, bevor für den Betonbau die Flächen vorbereitet werden. Die Firma Hainmüller ist mit ihren beiden Baggern (Volvo EC300E und Hitachi ZX 210 LC), der Planierraupe (CAT D6N) und dem Walzenzug (Bomag BW 211 D) tatkräftig bei der Arbeit und wird wieder von dem Lohnunternehmen Schenk (John Deere 7830) unterstützt.

26.04.2018: Güllekanäle einmessen und ausheben

Am Morgen hat das Vermessungsbüro Eichler & Stecher die Güllekanäle eingemessen und die Höhen neu normiert. Im Laufe der nächsten Tage/Wochen werden nun die Güllekanäle ausgehoben und die umliegenden (Stall-)Flächen auf die erforderlichen Niveaus gebracht. Genutzt wird dazu u.a. ein Maschinensteuerungssystem (Grade Control-System) für die Planierraupe (CAT D6N). Firma Hainmüller ist mit ihren beiden Baggern (Volvo EC300E und Hitachi ZX 210 LC), der Planierraupe (CAT D6N) und dem Walzenzug (Bomag BW 211 D) tatkräftig bei der Arbeit und wird wieder von dem Lohnunternehmen Schenk (John Deere 7830) unterstützt.

15.05.2018: Fertigstellung Güllekeller (Aushub)

Nach regenreichen Tagen setzen Firma Hainmüller und Lohnunternehmer Schenk den Aushub der Güllekeller fort und befindet sich im Endspurt. Die Güllekeller haben nach Fertigstellung eine Lagerkapazität von über 9 Monaten, was den Anforderungen der neuen Düngeverordnung entspricht.  Auch hier muss mit dem Kettenbagger Hitachi ZX 210 LC wieder gemeißelt werden, bevor das Material mit dem Kettenbagger Volvo EC300E auf den Muldenkipper verladen und mit dem John Deere 7830 abtransportiert werden kann. Die Einarbeitung erfolgt durch die Planierraupe CAT D6N und den Walzenzug Bomag BW 211 D, diesmal mit Vibrationsglattbandage.

 

17.05.2018: Schotter auftragen und verdichten

Das Melkhaus mit Abkalbe- und Kälberbereich wird für den Betonbau vorbereitet. Neben der Schotterschicht wird die Zufahrt befestigt, damit der angekündigte Baukran von Firma Hartmann Bau angeliefert und auf der vorgesehenen Fläche aufgestellt werden kann. Lohnunternehmer Schenk ist diesmal mit 2 Schleppern (Claas Arion 640 und John Deere 7830) vor Ort und holt das Material aus dem anliegenden Steinbruch.

18.05.2018: Ankunft des Baukrans von Hartmann Bau

Heute ist der Baukran von unserem Unter-/Betonbauer Hartmann Bau gekommen. Dafür musste noch die Zufahrt verbreitert, abgeflacht und neu befestigt werden. In der Zwischenzeit wurde vom Vermessungsbüro Eichler und Stecher die Feineinmessung durchgeführt, so dass in den nächsten Tagen mit den Vorbereitungen für das Einschalen und Betonieren begonnen werden kann.

29.05.2018: Bodenplatte für den Wartehof wird betoniert

Heute wurde die Bodenplatte für den Wartehof betoniert. Zuvor wurde auf den Schotter-Unterbau die Leckerkennungsfolie und ein Fließ verlegt, worauf dann das Eisen verlegt wurde. Die Eisen für die Güllekellerwände wurden vor Ort gebogen und verbaut.

06.06.2018: Split verteilen und Straße kehren

Für den Güllekeller auf der Kuhseite wurden die restlichen Meiselarbeiten vorgenommen und Split für die Bodenplatte verteilt. Die Planierraupe (CAT D6N) und ein Bagger (Volvo EC300E) haben die Baustelle bereits verlassen und nur der Hitachi ZX 210 LC bleibt für die restlichen Fundamentarbeiten. Das Straßenkehren mit einem Bobcat T300 gestaltete sich angesichts der heißen Tage als staubige Angelegenheit.

17.06.2018: Wartehof beifüllen mit 714 Fendt

Was kann es an einem sonnigen Sonntag Schöneres geben, als den Tag auf der Baustelle zu verbringen? Das Deutschlandspiel gegen Mexiko? Sicherlich nicht (und angesichts der Leistung haben wir auch nicht viel verpasst 😉). Die Seitenwände des Wartehofs sind (fast) fertig betoniert und wir haben mit dem Beifüllen begonnen. Das lose Material wird mit dem Frontlader aufgeladen, in der Baugrube abgekippt und anschließend mit einer Rüttelplatte verdichtet. Zwischen Güllekeller und Erdreich ist eine Leckerkennungsfolie verbaut, die wir mit zusätzlichem Vlies geschützt haben.

26.06.2018: Kanal-, (Ab-)Wasser- und Leerrohre verlegen

Kanal-, (Ab-)Wasser und Leerrohre werden mit den Firmen Hainmüller Erdbau und Hartmann Bau verlegt. Zuvor sind schon die Wasserleitungen für die Tränken im Kälber- und Strohbereich frostsicher in die Erde vergraben worden. Zeitgleich wird Splitt für die nächsten Betonplatten angeliefert, der in den nächsten Tagen noch verteilt und verdichtet werden muss.

05.07.2018: Bodenplatten von Technikraum und Strohstall betonieren

Heute wurden die Bodenplatten von dem Technikraum und dem Strohstall betoniert. Mit einer Betonpumpe wurde der Beton auf die Flächen gepumpt, der dann anschließend weiter verteilt, verdichtet und abgezogen wurde. Ein Laser sorgt dabei dafür, dass die richtige Höhe erreicht wird. In dem Joskin Güllefass ist Wasser, mit dem dann die Flächen geflutet werden, damit der Beton richtig abbinden und aushärten kann.

11.08.2018: Brunnen bohren: Öl oder Wasser?

Für den Stall ist ein eigener Brunnen geplant, der heute von der Firma iboTech GmbH angefangen wurde zu bohren. Ob wir an der richtigen Stelle gebohrt haben, wissen wir in den nächsten Tagen. Eine Milchkuh verbraucht je nach Temperatur und Milchleistung zwischen 60 und 100 Litern Wasser pro Tag.

30.08.2018: Wände betonieren mit Hartmann Bau

Nachdem es wieder ein bisschen kühler geworden ist, konnten der Futtertisch und andere großflächige Elemente betoniert werden. Nachdem die Firma Drott die ersten Stahlstützen aufgestellt hat, konnten auf der Kälberseite die Wände von der Firma Hartmann Bau betoniert werden.

03.09.2018: Fertigwände werden aufgestellt

Die Fertigwände für den Technikraum, das Lager und das Büro sind angeliefert und mit Hilfe eines Tadano Autokrans der Firma Amend aufgestellt worden. Nach dem Aufstellen werden die Fertigwände vergossen und die Decke aufgesetzt.

16.09.2018: Rückblick: Erd- und Betonarbeiten Melkgebäude

Am 20. März rollte die Planierraupe los, um den Mutterboden abzuschieben. Seitdem ist viel passiert und es ist Zeit für einen kleinen Rückblick: Die Erdarbeiten sind für die Gebäude weitestgehend abgeschlossen und auch der Unterbau für das Melkgebäude ist bis auf den Melkstand fertig. Das Wetter spielte nicht immer mit, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Baus. Wir hoffen, dass das Wetter noch lange hält und der Winter darf dieses Jahr gerne ausbleiben. In den nächsten Tagen beginnt die Firma Drott mit dem Oberbau. Wir halten für Sie natürlich alles weiterhin fest. Vielen Dank für Ihren Support! 😊

20.09.2018: Oberbau beginnt – mit DROTT Holzbau

Seit 3 Tagen ist nun eine Kolonne von DROTT Holzbau auf der Baustelle, um das Melkgebäude aufzustellen. Das Gebäude ist knapp 42 m breit und 31 m lang.

28.09.2018: LKW abgeschmiert, Melkgebäude aufgestellt und Güllekeller betoniert

Ein LKW mit Stahlmatten hat die Auffahrt nicht geschafft und ist rückwärts in den Hang gerutscht. Abschleppunternehmen Amend aus Gießen hat ihn dann mit einem Spezial-LKW per Seilwinde hochgezogen. Währenddessen laufen die Arbeiten am Melkgebäude und dem Stall weiter. Drott Holzbau hat das Melkgebäude fertig aufgestellt und der Trupp von Hartmann Bau betoniert die Bodenplatte für den Güllekeller vom Kuhstall. Es geht voran!

09.10.2018: Melkstand betonieren und Dach decken

Heute wurde der Großteil des Melkstandes fertig betoniert. Nur die Standfläche mit Gefälle fehlt noch. Auch ist die Hälfte des Daches bereits gedeckt und eine Anlieferung mit Stalleinrichtung ist eingetroffen. Es ist viel los auf der Baustelle und die Jungs von Drott und Hartmann Bau geben Gas!

10.11.2018: Melkstand betonieren und Dach decken

Wir nutzen das gute Herbstwetter um das Melkgebäude weiter auszubauen. Während Hartmann Bau mit den Betonarbeiten vom Kuhstall beschäftigt ist, bringt Droth die Außenfassade an und auch die Stalleinrichter von Zimmermann sind vor Ort. Es gibt noch viel zu tun.

04.12.2018: Kranstellplatz für Umzug vorbereiten

Das gute Wetter hält an und wir bereiten den Umzug des Baukrans von Hartmann Bau vor. Dazu werden der neue Standplatz und die Zufahrt mit einem Zement-Kalk-Gemisch vermengt, verteilt und anschließend befestigt. Dazu ist wieder unser Erdbauer Hainmüller mit einem Hitachi Zaxis 210 und einem Walzenzug von Bomag vor Ort. Parallel dazu installieren die Elektriker von Elektro Römer das Licht und GEA (Heil) installiert weiter den Melkstand und den Kuhtreiber.

04.03.2019: Liegeboxen werden betoniert

Die Winterpause war dank des milden Wetters kurz, so dass am Unterbau fleißig weitergearbeitet werden konnte. Mittlerweile haben sich die Männer von Hartmann Bau zum zweiten Stallteil (Rinderseite) vorgearbeitet und es werden die ersten Liegebuchten betoniert. Da die Rinder während der Weidesaison Tag und Nacht auf der Weide bleiben, haben wir uns – im Gegensatz zu den Kühen – für Hochboxen entschieden. Auf die Betonfläche kommen im Anschluss noch Gummimatten mit ein bisschen Stroheinstreu.

21.04.2019: Futtertisch beifüllen

Die Arbeiten am Unterbau neigen sich dem Ende entgegen – zumindest vorläufig. Während die Männer von Hartmann Bau fleißig Wand für Wand einschalen und betonieren, füllen wir den Futtertisch auf. Der Liebherr 514 leistet dabei gute Dienste und so wird Schicht für Schicht aufgetragen und verdichtet.

07.07.2019: Stall aufstellen und Dach eindecken

Die Arbeiten gehen gut voran und Drott Holzbau hat mittlerweile den eigentlichen Stall fertig aufgestellt und mit isolierten Sandwichelementen eingedeckt.